N wie "Neoliberalismus"

Der Neoliberalismus ruiniert Staat und Gesellschaft

Wer heute den Neoliberalismus propagiert, will im Endeffekt die weitgehende Ausschaltung des Staates aus dem wirtschaftlichen Lenkungsprozess, will den Kräften des Marktes absoluten Vorrang einräumen. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die Globalisier-ung (Abbau der Zollgrenzen) gelten z. B. als typische neoliberale Ansinnen. Was die Neoliberalen wirklich wollen wird deutlich an ihrem oberstem Glaubensbekenntnis: "Die Weltprobleme werden dadurch gelöst, dass man der Wirtschaft die Führungsrolle vor der Politik überlässt".

Der Neoliberalismus allerdings ruiniert Staat und Gesellschaft. Deshalb kommt das neoliberale Wirtschaftssystem zwangsläufig irgendwann an seine Grenzen. Wenn es dann allerdings soweit ist, hinterlässt der Neoliberalismus in den abgewirtschafteten und bankrotten Staaten dieser Erde nichts weiter als verbrannte Erde.

Zwei Texte an dieser Stelle sollen aufzeigen, was die Konsequenzen neoliberaler Politik sind. Der eine beschäftigt sich mit dem Regierungsprogramm der zweiten Großen Koalition von 2005-2009: "Mit Zuversicht in den gesellschaftspolitischen Bankrott" (SOZIALISMUS, 14.11.2005)

Der zweite ist schon etwas älter und beschreibt die Entwicklung in einem Land, das vor rund 25 Jahren erstmals radikal nach neoliberaler Doktrin umgekrempelt wurde und seither als Vorbild für Politiker und Ökonomen weltweit gilt oder galt: "Das Neuseeland-Experiment" (Wolfgang Uchatius, Die Zeit, 20.12.2000)

 

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